21. März: Internationaler Tag gegen Rassismus
Am 21. März 1960 wurde in Sharpeville in Südafrika gegen ein Gesetz der Apartheid demonstriert. Die Demonstration wurde blutig niedergeschlagen und 69 Menschen starben. Die Vereinten Nationen riefen daraufhin 1966 den 21. März als Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung aus.
Rassismus im Alltag und die Diskriminierung von Menschen anderer Herkunft, Hautfarbe, Kultur etc. sind nach wie vor präsent und haben sich aufgrund gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen mitunter sogar verschärft. Dieser Tag bietet Gelegenheit, die Themen kulturelle Vielfalt sowie Respekt gegenüber unseren Mitmenschen im Unterricht aufzugreifen.
Anknüpfungspunkte für den Unterricht
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus eine Aktion planen; kulturelle Vielfalt an der Schule thematisieren und deren positive Effekte hervorheben.
Weiterführende Link- und Materialientipps
Zentrum polis
polis aktuell
Sport und Politik (2/2025)
Roma in Österreich. Geschichte und Gegenwart (7/2024)
Sprachenrechte (5/2021)
De-/Kolonisierung des Wissens (1/2022)
Fanatisierung als Herausforderung für die Politische Bildung (3/2018)
Transkulturelles und Interkulturelles Lernen (2/2016)
Edition polis
Portfolio zur kulturellen und sprachlichen Identität (2021)
Empfehlungen für nicht-diskriminierende Schulbücher (2016)
Podcast Richtig & Falsch
25: Antimuslimischer Rassismus
24: Antisemitismus in Schule und Gesellschaft
18: Radikal? Extremismusprävention im Klassenzimmer
7: Aus dem Netz ins Klassenzimmer
5: Alltagsrassismus erkennen und diskutieren
Weitere Materialien
GEGEN Rassimus (Bd. 49, IzPB, 2021))
Demokratiebildung gegen antidemokratische Tendenzen (2021)
Bookmarks – Bekämpfung von Hate Speech im Internet durch Menschenrechtsbildung (Europarat / Zentrum polis, 2017)
Rassismus-Report (ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit)
No Hate Gallery (No Hate Speech Komitee)