Inhalt:

Folge 27: Mehr als ein Kreuzerl

Wie Jugendliche Demokratie erleben

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Was bedeutet es, in einer Demokratie zu leben? Welche Erfahrungen machen junge Menschen mit politischer Teilhabe – besonders dann, wenn ihnen das Wahlrecht fehlt? Und wie lässt sich Demokratie so vermitteln, dass sie nicht abstrakt bleibt, sondern im Alltag spürbar wird? Die neue Folge von Richtig & Falsch geht diesen Fragen nach und beleuchtet, welche Rolle Politische Bildung dabei spielt.

 

Bei der Wiener Gemeinderats- und Landtagswahl 2025 darf etwa jede dritte in Wien lebende Person im Wahlalter aufgrund der Staatsbürgerschaft entweder gar nicht wählen oder ihre Stimme nur bei den Bezirksvertretungswahlen abgeben. In Wien sind das rund 600.000 Menschen. Ein demokratiepolitisches Problem – und ein potentieller Motivationskiller für Kinder und Jugendliche, deren Eltern vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

 

Wie demokratische Teilhabe und Wahlen im Klassenzimmer besprochen werden – und was Schülerinnen und Schüler unter Demokratie verstehen – schauen wir uns in der aktuellen Folge von Richtig & Falsch an.

 

Zu Gast in dieser Podcast-Folge sind:

Zusammenfassung der Folge: Mehr als ein Kreuzerl [pdf, 773 KB]

Erscheinungsdatum: 1. April 2025

 

Weiterführende Links

 

Coverbild mit den Gästen dieser Folge: Karlheinz Boss, Marion Wisinger, Daniela Ingruber, Matthias Kampl und Maria Lettner.

Folge 26: Handyverbot oder Medienkompetenz?

Wie Schulen digitale Mündigkeit fördern können

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Demokratisches Handeln findet zunehmend auch digital statt. Egal, ob es um politische Meinungsäußerungen auf Social Media, partizipative BürgerInnen-Budgets oder das Beantragen der Wahlkarte geht, ohne digitale Kompetenzen sind viele politische Handlungen nicht mehr möglich.

 

Gleichzeitig findet ein technologischer Umbruch statt. Künstliche Intelligenz, die Parteiprogramme auf Knopfdruck schreibt, Algorithmen, die uns gezielt Informationen, die zu unserem Profil passen, in die Timeline spülen. Es wird immer schwieriger, Herkunft und Glaubwürdigkeit von Informationen zu überprüfen.

In diesem Zusammenhang sprechen wir von digitaler Mündigkeit oder von digitaler BürgerInnenschaft.

 

In dieser Folge von Richtig & Falsch sprechen wir mit ExpertInnen über netzpolitische Mündigkeit, digitale Selbstverteidigung und die Rolle der Politischen Bildung. Wie können Lehrkräfte digitale Kompetenzen fördern? Welche digitalen Rechte haben SchülerInnen? Und sollte das Handy aus dem Klassenzimmer verbannt werden – oder braucht es mehr digitale Bildung?

 

Zu Gast in dieser Podcast-Folge sind:

  • Barbara BUCHEGGER – Pädagogische Leiterin von saferinternet.at
  • Daniel LOHNINGER – Geschäftsführer und Trainer bei der Epicenter Academy, dem Bildungszweig der NGO Epicenter.works
  • Lorenz PRAGER – Mitarbeiter bei Zentrum polis, zuständig für die monatlichen Dossiers zum Europäischen Jahr der Digital Citizenship Education 2025
  • Andre WOLF – Sprecher und Zuständiger für Medienbildung beim Verein Mimikama

Zusammenfassung der Folge: Handyverbot oder Medienkompetenz? [pdf, 577 KB]

Erscheinungsdatum: 4. März 2025

 

Weiterführende Links

 

Coverbild mit den Gästen dieser Folge: Daniel Lohninger, Andre Wolf, Barbara Buchegger und Lorenz Prager.

Folge 25: Antimuslimischer Rassismus

Menschenverachtende Haltungen im Unterricht

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Rassismus gehört zum Alltag von Menschen mit Migrationsgeschichte – jede und jeder macht Erfahrungen mit Vorurteilen, Hass und Ablehnung. Besonders ausgeprägt ist diese abwertende Haltung, wenn zur Migrationsbiografie noch die Religion – und hier besonders der Islam – als Merkmal dazu kommt. Eingebettet ist der antimuslimische Rassismus in den Diskurs um Islamismus und Radikalisierung. Natürlich spielt auch der politische Diskurs eine Rolle, der immer häufiger alle Ausländer und Ausländerinnen pauschal als Feindbild und Gefährdung darstellt. Auch die sogenannte Wertedebatte spielt eine große Rolle – also Themen wie das konservative Frauenbild, die Ablehnung von gleichgeschlechtlicher Liebe etc.

Wenn diese emotional aufgeladenen Diskurs-Stränge nicht reflektiert und bearbeitet werden, entwickeln sich schnell abwertende und pauschalisierende Haltungen.

Genau das wollen wir uns in dieser Folge anschauen:

  • Was genau versteht man unter antimuslimischem Rassismus?
  • Wie verbreitet ist Islamfeindlichkeit und wie äußert sie sich?
  • Welche Aussagen kommen von den SchülerInnen? Welche Konflikte entstehen durch Islamfeindlichkeit in der Klasse?
  • Wie reagieren die betroffenen SchülerInnen, wenn sie abgewertet oder angegriffen werden?
  • Wie gehe ich als Lehrkraft mit islamfeindlichen Haltungen, Einstellungen oder Handlungen um?

Das ist Teil zwei unserer Doppelfolge zu menschenverachtenden Haltungen im Unterricht (  zur Folge Antisemitismus in Schule und Gesellschaft).  Gemeinsam mit unseren Gesprächspartnerinnen, allesamt Lehrerinnen mit Migrationsgeschichte, schauen wir uns in dieser Folge den tiefsitzenden Alltagsrassismus gegenüber MuslimInnen in der sogenannten Mehrheitsgesellschaft an.

 

Zu Gast in dieser Podcast-Folge sind:

  • Ajla SALIHOVIC – Englisch und Geschichte Lehrerin an einer Grazer AHS
  • Nora HASSAN – ÖH-Vorsitzende an der Uni Wien, Primarstufenpädagogin an einer Volksschule in Wien
  • Ümmü TÜRE – Mitbegründerin und stv. Vorstandsvorsitzende der Dokumentations- und Beratungsstelle Islamfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

Zusammenfassung der Folge: Antimuslimischer Rassismus [pdf, 655 KB]

Erscheinungsdatum: 27. Jänner 2025

 

Weiterführende Links

Coverbild mit den Gästen dieser Folge: Ajla Salihovic, Ümmü Türe und Nora Hassan.

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